Rotwild

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Menschliche Nutzung beschränkt den Lebensraum
Der Rothirsch, so die zoologisch korrekte deutsche Bezeichnung für das männliche Rotwild, wird umgangssprachlich oft einfach als "Hirsch" bezeichnet. Als größte Wildart, die unsere Kulturlandschaft dauerhaft bewohnt, bietet er einen imposanten Anblick. Rund 30.000 Hirsche, Hirschkühe und Kälber, wie die Familienmitglieder heißen, leben bei uns in Bayern.
Expertenwissen Rotwild

In Zeiten des Klimawandels erlauben aktuelle wildbiologische Studien Einblicke das Raum - Zeitverhalten des Rotwildes. Wie lässt sich der Zustand einer Rotwildpopulation abschätzen? Wie verändert sich das Raumnutzungsverhalten im Jahresverlauf? Und wie passt sich das Rotwild an den Winter an? Im "Expertenwissen Rotwild" werden diese Fragen beantwortet.
Der Hirsch "röhrt"

© Blesch H.
Hirsche "schrecken" manchmal so wie Rehe, nur viel lauter und dröhnender. Ein weibliches Tier "mahnt", wenn es Kontakt zu seinem Nachwuchs hält. Die wohl bekanntesten Laute aber geben die Hirsche von sich, wenn Ende September/Anfang Oktober Paarungszeit (Brunft) ist. Imposant und eindrucksvoll erscheint vor allem das "Röhren", das laute Rufen der Hirsche.
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Rotwild in Bayern
Jagdstrecke
In den vergangenen 10 Jahren ist die Rotwildstrecke bayernweit angestiegen. Die Umweltbedingungen, gerade in den waldreichen Rotwildgebieten, haben sich in den vergangenen Jahren auf die Bestandsentwicklung positiv ausgewirkt, so dass zur Regulation vermehrt in die Rotwildbestände eingegriffen werden muss. Im Jagdjahr 2021/22 wurden in Bayern ca. 13.700 Stück Rotwild erlegt.
Streckendaten Rotwild in Bayern und nach Regierungsbezirken seit 1985 246 KB